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23.03.24

Dreifachsieg 🏆🏆🏆

Gemeindemeister Mannschaft ✅
Meistpreis ✅
Gemeindemeister Hobbyschützen ✅

Wahnsinn 🥳Mit einer großartigen Gemeinschaftsleistung haben wir bei der heurigen Gemeindemeisterschaft bei den Martinischützen gewonnen. In der Wertung "Mannschaften allgemein" erzielten wir den ersten Platz. Mit 43 angetretenen Schützen erhielten wir zudem den Meistpreis.
Zu guter Letzt konnte unser Florian Graßl in der Kategorie "Luftgewehr aufgelegt - Hobby" unter 269 angetretenen Schützen den 1.Platz belegen!

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Dreifachsieg 🏆🏆🏆

Gemeindemeister Mannschaft ✅
Meistpreis ✅
Gemeindemeister Hobbyschützen ✅

Wahnsinn 🥳Mit einer großartigen Gemeinschaftsleistung haben wir bei der heurigen Gemeindemeisterschaft bei den Martinischützen gewonnen. In der Wertung Mannschaften allgemein erzielten wir den ersten Platz. Mit 43 angetretenen Schützen erhielten wir zudem den Meistpreis.
Zu guter Letzt konnte unser Florian Graßl in der Kategorie Luftgewehr aufgelegt - Hobby unter 269 angetretenen Schützen den 1.Platz belegen!

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02.03.24

🚒 JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG 🚒

Extremwetterlagen fordern die Hilfskräfte
Einsatzreiches Jahr für die Freiwillige Feuerwehr Pietling

„Gefühlt ist jeden Tag was los bei der Feuerwehr“ stellte Kommandant Hans Schild bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Pietling heraus, die nach den „Corona-Turbulenzen“ erstmals nach einigen Jahren wieder am traditionellen Termin zu Beginn der Fastenzeit im Gasthaus Gruber stattfand. Neben den Einsätzen und Übungen fanden Weiterbildungen, Termine auf überörtlicher Ebene, aber auch Feste und Feiern statt.

War das Einsatzjahr 2022 eher ruhig gewesen, so waren die Aktiven im vergangenen Jahr 2023 wieder 68 Mal im Einsatz, zum Großteil in Folge von Unwettern. „Es verändert sich was“, sagte Kommandant Schild und meinte damit die zunehmenden Herausforderungen bezüglich der Extremwettersituationen. Diese Einsätze zählen zu den Technischen Hilfeleistungen, von denen 39 verbucht wurden.

15 Mal wurden die Feuerwehrfrauen und -männer zu Alarmen der Brandmeldeanlagen in den heimischen Betrieben gerufen: „es ist zwar lästig, wenn man nachts um halb drei zu einem solchen Alarm gerufen wird, aber in der Tat konnte schon mehrmals Schaden gerade noch verhindert werden“, stellte der Kommandant heraus und appellierte an die Aktiven, hier „nicht abzustumpfen“. Die Zunahmen dieser Alarme hänge auch mit der Expansion der Betriebe zusammen. Man sei beispielsweise mit der Firma Rosenberger in regem Austausch, um die Zahl solcher Alarme zu verringern.

Der Kommandant freute sich, dass der kleine Ort nach wie vor die stolze Zahl von 108 Aktiven aufweist, davon 21 Mädchen und Frauen. Der Altersdurchschnitt gehe nach unten und die Truppe verfüge über 25 Atemschutzgeräteträger, 12 Gruppenführer und vier Zugführer. Die einzelnen Gruppen trafen sich zu insgesamt 75 Übungen, dazu nahmen 31 Aktive an Lehrgängen teil, wobei die Bandbreite vom Maschinisten bis zum Zugführer reichte. Eine Gruppe absolvierte das Abzeichen in Technischer Hilfeleistung. Hans Schild stellte auch die Bedeutung des „normalen“ Leistungsabzeichens heraus, bei dem die Feuerwehrfrauen und -männer in allen wichtigen Grundtätigkeiten ausgebildet werden.

Weitere Ereignisse waren eine Besichtigung bei der Schreinerei Dandl, wo die Aktiven über das neue Fertigungsgebäude informiert wurden, und die Segnung des neuen Einsatzfahrzeugs TSF-L, mit dem die Ausrüstung der Pietlinger Wehr mit Fahrzeugen jetzt komplett ist. Abschließend zeigte Schild, dessen Ausführungen mit entsprechenden Bildern illustriert wurden, eine Bildercollage des zweiten Kommandanten Christoph Huber, die sehr anschaulich darstellte, was die Pietlinger Wehr ausmacht: helfen, üben, zusammenhalten, feiern. Mit einem Dank an seine „hervorragende Truppe“ und all jene, die die Arbeit der Feuerwehr unterstützen, schloss der Kommandant seine Ausführungen. In seinem Ausblick ging er nicht nur auf anstehende Aufgaben in diesem Jahr ein, sondern gab auch bekannt, dass man 2027 das 150-jährige Jubiläum gebührend feiern wolle.

Über seine „voll motivierten“ Nachwuchsfeuerwehrler konnte Jugendwart Marco Zebhauser berichten. Die Älteren treten dabei bald in die Aktiven-Gruppen über. Zu den mittleren Burschen und Mädchen kam noch ein weiterer hinzu und die Jüngsten – sechs Buben und zwei Mädchen – sind mit voller Begeisterung bei der Sache und lernen die ersten Grundbegriffe der Feuerwehrtätigkeit. Neben den Übungen fanden wieder die bewährten Aktionen wie das Christbaumsammeln, die Teilnahme beim „Ramadama“ oder die Aktion Friedenslicht statt. Eine Funkausbildung, der Wissenstest (Silbermedaille) oder ein Ausflug zu Wacker in Burghausen ergänzten das Programm. In der Vorschau nannte Zebhauser die Vorbereitung auf die Jugendleistungsprüfung und die Teilnahme am Kreisjugendfeuerwehrtag, der vielleicht auch einmal in Pietling stattfinden soll.

Nach den Ehrungen, Neuaufnahmen und Verabschiedungen (siehe unten) stellte Bürgermeister Johann Schild in seinem Grußwort heraus, dass die Feuerwehr mehr sei als retten, löschen und helfen: „Ihr seid auch als Verein wichtig für das Dorf- und Gemeindeleben, ihr helft zusammen und seid bei Festen und kirchlichen Feiern dabei. Ihr erfüllt das große Ganze!“ Der Bürgermeister lobte den Einsatz aller insbesondere bei den Wettergewalten, wo jeder Einzelne gebraucht werde und stellte das Führungstrio mit Hans Schild, Christoph Huber und Tobi Maier heraus.

Der Bürgermeister freute sich, dass nach der gemeinsamen Erarbeitung des Feuerwehr-Bedarfsplans für die beiden gemeindlichen Wehren auch die Umsetzung so gut geklappt hat und blickte optimistisch für die Fortschreibung dieses Plans in die Zukunft. Großes Lob gab es auch für Marco Zebhauser und sein Team für die Jugendarbeit.

„Die Anforderungen werden immer mehr“ gestand auch Kreisbrandinspektor Günter Wambach ein. Umso mehr freue es ihn, dass in der Gemeinde Fridolfing die notwendige Ausstattung beschafft werde. Das sei nicht überall so. Die Fridolfinger Wehren seien auch bestmöglich für einen Stromausfall gewappnet. Wambach wies auf einige Termine hin sowie auf die Aus- und Weiterbildungsangebote des Kreisfeuerwehrverbands Traunstein.

Thomas Mayer von der Polizeiinspektion Laufen dankte für die Unterstützung der Feuerwehr insbesondere bei Verkehrsunfällen.

Begonnen hatte die Jahreshauptversammlung mit dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder und dem Bericht von Vorstand Andreas Stadler, der sich über steigende Mitgliederzahlen freuen konnte. Aktive, passive, Förder- und Ehrenmitglieder ergeben die stolze Zahl von 214 Mitgliedern. Stadler blickte zurück auf ein ereignisreiches Jahr mit sechs Feuerwehrfesten, darunter in Fridolfing, das Bezirksmusikfest in Fridolfing, Dorffeste, das Open Air, die Fahrzeugsegnung, das Martinifest und andere Ereignisse wie die Teilnahme an den Gemeindemeisterschaften, sechs Hochzeiten, dreimal Storchaufstellen bei Feuerwehrnachwuchs, das Winterspanferkelgrillen und den Adventsumtrunk.
Sage und schreibe 12 Einladungen gibt es bereits für Feuerwehr-Jubiläen in diesem Jahr. Mit einem Dank an die Wirtinnen und alle Helfer leitete Stadler über zum Kassenbericht, den er für die verhinderte Kassierin Vicky Knittler vortrug. Obwohl auch die Feuerwehr Teuerungen bei den Ausgaben verbuchen musste, konnte der Kassenbericht mit einem kleinen Gewinn abgeschlossen werden. Sebastian Huber und Herbert Jäger hatten die Kasse geprüft und nichts zu beanstanden, so dass die Anwesenden einstimmig die Entlastung erteilten.

Weitere Gäste der Versammlung waren Gemeinderäte, Kreisbrandmeister Hans Heinrich und Ehrenkommandant Franz Jäger. Nach dem offiziellen Teil gab es die traditionelle Brotzeit der Gemeinde.

Ehrungen, Neuaufnahmen, Verabschiedungen:
Wenn ein aktiver Feuerwehrmann auf eine 50 Jahre lange aktive Dienstzeit zurückblicken kann, ist das immer etwas ganz Besonderes. Bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Pietling wurde Rudi Mayer für ein halbes Jahrhundert ehrenamtlichen Dienst, davon einen Teil in seinem Heimatort Kirchheim, geehrt und bekam dafür langen Beifall der Anwesenden. „Lieber Rudi, Du bist immer da, wenn Du gebraucht wirst“, sagte Kommandant Hans Schild und überreichte ihm Abzeichen und Urkunde.
Die Auszeichnung für 40 Jahre aktiven Dienst bekamen Martin Hafner sowie Bernhard und Johann Lenz überreicht. Bürgermeister Schild zeichnete die drei Geehrten mit der Fridolfinger Ehrennadel in Gold aus.
Bereits auf eine 20-jährige Dienstzeit können Susanne Brunnmaier, Sebastian Huber, Corinna und Daniela Jäger, Johann Jäger, Vicky Knittler und Florian Obermaier zurückblicken. Zehn Jahre aktive Feuerwehrler sind Antonia Berger, Paula Brüderl und Andreas Dieplinger.
Mit ihrer Volljährigkeit treten Lukas Schnurpfeil, Adrian Veitlmeier und Lukas Mück in den aktiven Dienst über. Neu begrüßt wurde Fynn Schwägerl. Ihren aktiven Dienst beendet haben Sonja Baumgartl, Marina Wambach und Lorenz Wollitzer.

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14.10.23

Ein tolles Wochenende - Zusammen anpacken - Zusammen feiern

Kirchlicher Segen für neues Logistik-Fahrzeug der Feuerwehr
Fahrzeugpark der Freiwilligen Feuerwehr Pietling jetzt komplett

Das neue Logistik-Fahrzeug „TSF-L“ der Freiwilligen Feuerwehr Pietling hat jetzt den kirchlichen Segen erhalten. Im Rahmen einer feierlichen Fahrzeugweihe mit Pietlinger und Fridolfinger Ortsvereinen, Vertretern von Gemeinde und Kreisbrandinspektion sowie Nachbarwehren und vielen Pietlingern wurde das vierte und letzte Einsatzfahrzeug der Wehr offiziell in Betrieb genommen.

Die Feuerwehr hatte das Fahrzeug Anfang Juli beim Hersteller nahe Linz abgeholt und sich in den vergangenen Wochen bereits intensiv auf mögliche Einsätze vorbereitet und auch durchgeführt, etwa bei dem heftigen Unwetter Ende August.

Die Planungen für das „Tragkraftspritzenfahrzeug-Logistik“ (kurz TSF-L) hatten bereits vor vier Jahren begonnen. Grundlage war die sogenannte Feuerwehr-Bedarfsplanung nach einem anerkannten Regelwerk, die die beiden Feuerwehren zusammen mit der Gemeinde 2017 erstellt haben. Aus den darin abgeleiteten Anforderungen, denen sich die Feuerwehren stellen müssen - zum Beispiel Betriebe, Krankenhaus, Bundesstraße, Gewässer – folgten in den vergangenen Jahren verschiedene Beschaffungen.
Um variabel Ausrüstung transportieren zu können, etwa bei unwetterbedingten Einsätzen, besitzt das neue TSF-L eine kleine Ladefläche. Zum Aufbau einer Wasserversorgung sind außerdem neben einer tragbaren Pumpe einige kleinere Ausrüstungsgegenstände untergebracht.

Bei der Fahrzeugweihe versammelten sich Feuerwehren, Ortsvereine, Vertreter der Gemeinde und Ehrengäste bei der St.-Martins-Kirche und zogen zu den Klängen der Blaskapelle Fridolfing hinab zum Feuerwehrhaus, wo sich bereits viele Einwohner beim festlich geschmückten Fahrzeug versammelt hatten.

Pfarrer Ludwig Westermeier segnete das neue Fahrzeug und bat um Gottes Schutz für die Fahrzeuge und die Menschen, die bei den Einsätzen ihren Mitmenschen helfen.

Kommandant Hans Schild betonte, es sei der Feuerwehr wichtig, mit Gottes Segen bei den Einsätzen unterwegs zu sein. Er erinnerte an den Beschaffungsprozess und die doch lange Wartezeit nach der Bestellung im Jahr 2021. „Jetzt haben wir das notwendige Handwerksgerät, um unsere Aufgaben bei möglichen Einsätzen zu erfüllen. Er dankte der Gemeinde und dem Gemeinderat sowie den Mitgliedern des Fahrzeugausschusses, die sich in vielen Stunden Gedanken über die notwendige Ausstattung gemacht haben. Schild freute sich, dass die Fahrzeugweihe wieder einmal das wunderbare Miteinander in der Gemeinde zeige und betonte:“ Das Ehrenamt hält die Gesellschaft zusammen!“

Dem pflichtete auch zweiter Bürgermeister Egon Kraus bei, der das Ehrenamt des Feuerwehrlers als eines der vielfältigsten, aber auch verantwortungsvollsten bezeichnete: „Im Ernstfall muss jeder Griff sitzen.“ Die Feuerwehrmänner und -frauen müssten über ein gewisses technisches Verständnis verfügen, wobei sich im Ernstfall jeder auf den anderen verlassen könne. „Wir als Gemeinde sind für die ‚Hardware‘ zuständig, mit der ihr dann bergen, löschen und schützen könnt.“ Das Fahrzeug kostete rund 213000 Euro.

Kreisbrandrat Christof Grundner erinnerte an die viele Mühe, die in einem solchen Einsatzfahrzeug steckt, aber die Bürger würden halt professionelle Hilfe erwarten, die mit der entsprechenden Ausrüstung erfolgen könne. „Der Klimawandel ist auch bei den Feuerwehren angekommen und wir versuchen uns optimal darauf vorzubereiten“, sagte Grundner mit Blick auf die Unwettereinsätze der vergangenen Monate. Er sah das Geld der Gemeinde gut angelegt und wünschte, dass die Kameraden immer gesund von den Einsätzen zurückkommen.

Weitere Gäste waren neben den bereits erwähnten Kreisbrandinspektor Günther Wambach und Kreisbrandmeister Hans Heinrich, Ehrenkommandant Franz Jäger und die Ehrenmitglieder Georg Schuster und Alois Maier.

Nach der Segnung wurde im Zelt zwischen Feuerwehrhaus und Spielplatz gegessen und zu den flotten Klängen der Blaskapelle gefeiert. Im Hof wurde bis spät in die Nacht die Ausstattung des neuen Fahrzeugs gezeigt und vorgeführt. Mit einem Besuch in der Bar klang für viele Gäste dieser weitere Höhepunkt im so reichhaltigen Festjahr in der Gemeinde Fridolfing.

Fridolfing im Rupertiwinkel
Musikkapelle Fridolfing
Freiwillige Feuerwehr Fridolfing

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06.10.23

„Die Unwetterlage macht den Unterschied“

2022 sehr ruhiges Einsatzjahr bei der Feuerwehr Pietling – Wieder geregelter Übungsbetrieb

„Die Unwetterlage macht den Unterschied“: Der erste Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Pietling, Hans Schild, begründete damit das sehr ruhige Einsatzjahr 2022. Weil der Rupertiwinkel im vergangenen Jahr von größeren Unwettern oder Starkregenereignissen verschont blieb, gab es für die Feuerwehr weniger sogenannte Technische Hilfeleistungen.
Die Jahreshauptversammlung im Gasthaus Gruber fand, sozusagen als Nachwirkung der Pandemiejahre, noch einmal im Herbst statt anstatt wie gewohnt am Jahresanfang. Die Einschränkungen der Jahre zuvor waren zumindest im Übungsbetrieb nicht mehr zu spüren: Die Aktiven bereiteten sich bei 46 Übungen in gut 1000 Stunden auf ihre Aufgaben im Ernstfall vor.
Die 21 Einsätze im Jahr 2022 verteilten sich auf einen Brandeinsatz, 5 Technische Hilfeleistungen, 9 Einsätze nach Alarm von Brandmeldeanlagen und sechs sonstige Einsätze.
Das „kleine Pietling“ verfügt dabei immer noch über eine große Zahl an aktiven Feuerwehrfrauen und -männer: 98 Aktive, davon 21 weiblich, und 10 Jugendliche, davon drei weiblich. Das Durchschnittsalter liegt laut dem Kommandanten bei 35 Jahren. 27 der Aktiven sind gleichzeitig Atemschutzgeräteträger, 12 Gruppenführer und drei Zugführer. Hans Schild gratulierte den drei neuen Gruppenführern Thomas Jäger, Florian Grassl und Dominik Lechner zu ihrer neuen Funktion. Großes Lob gab es auch für Jugendwart Marco Zebhauser, der den der Feuerwehrschule Regensburg den Zugführer-Lehrgang besucht hat.
Um den Nachwuchs muss es der Feuerwehr Pietling scheinbar nicht bange sein, wurde sie doch zu vielen „Einsätzen“ zum Storchaufstellen gerufen. Kommandant Schild verband dies mit seinem jährlichen Appell an die politische Gemeinde, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass junge Leute auch weiterhin im Ort leben und eine Familie gründen können. Neun Buben und Mädchen wurden neu in die Feuerwehr aufgenommen (siehe Kasten).
In seinem Rückblick erwähnte Kommandant Schild auch den lehrreichen Übungstag an der Feuerwehrschule in Geretsried, bei dem verschiedene Einsatzszenarien geübt wurden. Die Wehr beteiligte sich außerdem an der bayernweiten Spende von Ausrüstungsgegenständen für Feuerwehrkameraden in der Ukraine.
Außerdem wurden zwei „Urgesteine“ der Pietlinger Feuerwehr in den Ruhestand verabschiedet: Der langjährige Kassier Alois Maier und Ehrenkommandant Franz Jäger. Letzterer hatte sich zum Ausklang seiner aktiven Zeit noch einmal ein gemeinsames Leistungsabzeichen mit Weggefährten gewünscht, das denn auch gewohnt professionell abgehalten wurde. Bei zwei schönen Abschiedsfeiern standen nicht nur die Geehrten im Mittelpunkt, sondern auch das Ehrenamt, das sie über Jahrzehnte ausgeübt haben.
Abschließend gab der Kommandant einen Aus- bzw. Überblick auf das schon fortgeschrittene laufende Jahr. Der Übungsbetrieb in Gruppen habe sich bewährt und soll beibehalten werden. Schild dankte allen, die die Arbeit der Feuerwehr unterstützen und begleiten, und allen Aktiven für ihren ehrenamtlichen Dienst.
Jugendwart Marco Zebhauser berichtete über die Aktivitäten des Feuerwehrnachwuchses. Im Mittelpunkt stehen die Übungen der jetzt drei Gruppen, die regelmäßig stattfinden. Darüber hinaus gibt es Aktionen wie das Christbaum-Einsammeln, die Aktion Friedenslicht oder den jährlichen Wissenstest. Auch eine Weihnachtsfeier und Freizeitaktivitäten gehören zum Programm. Demnächst, so Zebhauser in seiner Vorschau, startet ein MTA-Lehrgang. Der Jugendwart freute sich über die neue Gruppe, die mit Eifer gestartet sei.
Begonnen hatte die Versammlung mit der Begrüßung durch Vorstand Andreas Stadler und dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder Sebastian Huber und Adi Maier (Ehrenmitglied). Stadler berichtete anschließend von einem regen Vereinsleben zusätzlich zum Übungsbetrieb und den Einsätzen. 2022 konnten nach der Corona-Pause wieder die ersten großen Feste stattfinden und wurden auch gerne besucht. Neben den Feuerwehrjubiläen fanden das Trachtenfest in Fridolfing und andere Feste wie Open Air und Dorffeste statt. Bei Letzteren habe man nicht nur den Zusammenhalt gepflegt, sondern mit eigenen Ständen auch die Vereinskasse aufgebessert.
Stadler erinnerte weiter an die Gemeindemeisterschaften, das Stadtradeln, das Grillfest, das ein oder andere Firststehlen und die freudigen Ereignisse Storchaufstellen und Spalierstehen bei Hochzeiten. „Ich bin stolz auf unser gutes Vereinsleben“, freute sich Stadler und dankte abschließend allen, die dazu ihren kleinen oder größeren Beitrag geleistet haben.
Kassenwartin Vicky Knittler listete in ihrem Kassenbericht detailgenau auf, wofür Geld ausgegeben wurde – von Ausrüstung über Kleidung bis hin zu Büromaterial oder Bewirtungsaufwand. Sebastian Huber, der zusammen mit Herbert Jäger die Kasse geprüft hatte, bescheinigte Knittler eine saubere und übersichtliche Kassenführung und schlug die Entlastung der Vorstandschaft vor, die dann auch einstimmig gewährt wurde.
Zweiter Bürgermeister Egon Kraus lobte in seinem Grußwort für den erkrankten Bürgermeister Johann Schild den Zusammenhalt bei der Pietlinger Wehr: „Bei Euch passt alles!“ Stolz sei er insbesondere darauf, wie bei den Einsätzen – und vermehrt auch Unwetterereignissen – zusammengearbeitet werde, auch mit den Fridolfinger Kameraden. Er sprach über den gemeindlichen Arbeitskreis Katastrophenschutz, in dem sich die Verantwortlichen von Gemeinde und Hilfsorganisationen auf Unwetter und andere Katastrophen vorbereiten. Die Bürger würden das Engagement der Wehren sehr zu schätzen wissen und Lob hatte Kraus auch für die Jugendarbeit parat: „Die Jugend ist die Basis für alles!“
Auch Kreisbrandinspektor Günther Wambach sprach die zunehmenden Wetterkapriolen an, auf die man sich bei der Kreisbrandinspektion und den Feuerwehren vorzubereiten versuche. Aber auch mögliche Engpässe in der Stromversorgung oder ein „Blackout“ seien Krisenszenarien, gegen die man gewappnet sein will. Enrico Weinreich als Vertreter der Polizeiinspektion Laufen lobte die gute Zusammenarbeit mit den heimischen Feuerwehren, die mit ihrer Technik und „Menpower“ wichtige Helfer der Polizei seien.
Thomas Jäger, der neue Vorsitzende der Pietlinger Dorfgemeinschaft, dankte im Namen der Pietlinger für die gute Zusammenarbeit und wünschte sich: „Helf ma weiter zamm!“

Ehrungen, Neuaufnahmen, Verabschiedungen

Im Laufe der Versammlung wurden eine Reihe von Mitgliedern für 10, 20 und 40 Jahre passive Mitgliedschaft geehrt. Als „Späteinsteiger“ ließ er sich von seinen Kindern für den Feuerwehrdienst begeistern, jetzt ist er schon 10 Jahre aktiv dabei: Alois Stadler ist nicht nur unmittelbarer Nachbar zum Feuerwehrhaus und schnell bei Übungen wie Einsätzen da, sondern auch ein Vorbild für jüngere Kameraden, wie Kommandant Schild lobend erwähnte.
Mit der Fridolfinger Ehrennadel in Bronze wurden Feuerwehrmänner und -frauen ausgezeichnet, die seit 15 Jahren aktiv dabei sind: Andreas Kraller, Silvia Lex, Lisa Prams, Nico Obermayer und Andreas Stadler. Für sage und schreibe 40 Jahre aktiven Dienst wurde Stefan Kraller mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen nachträglich geehrt, weil der bei der Ehrung im Landratsamt verhindert war.
Neu in die Feuerwehr aufgenommen wurden Samuel Brüderl, Lukas Gal, Rupert Dandl, Robin Gal, Simon Schweiger, Sophie Herbst, Raphael Lechner und Theresa Fellner sowie als „Späteinsteiger“ Andreas Schwägerl.
Ihren aktiven Dienst beendet haben Franz Jäger, Jakob Knittler, Verena Gruber (Lenz), Josef Pallauf jun., Ludwig Sigl jun., Alexander Speigl und Veronika Stöger (Niederwinkler).

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