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22.10.21

Leistungsprüfung „Technische Hilfeleistung“ erfolgreich abgelegt 🚒

Erste Abnahme seit der Pandemie – erste goldene THL-Abzeichen in der Feuerwehr 💪🏼

Mit einer hervorragenden Leistung legte eine Gruppe der Feuerwehr Pietling kürzlich die Leistungsprüfung „Die Gruppe im Technischen Hilfeleistungseinsatz“ mit der bronzenen Stufe ab.
Die jungen Aktiven unter der Leitung von Gruppenführer Michi Lex und zusammen mit Maschinist Stefan Stadler bereiteten sich in den vergangenen Wochen intensiv auf ihre erste Leistungsprüfung dieser Art vor. Bei zahlreichen Übungen studierte die Gruppe einen Standardeinsatz bei einem Verkehrsunfall ein. Gefordert ist in vier Minuten ein ganzes Bündel an Maßnahmen, um eine Person bei einem Verkehrsunfall aus ihrem Fahrzeug zu befreien.
So musste die Einsatzstelle in der Dunkelheit ausgeleuchtet, gegen den fließenden Verkehr abgesichert und für den Fall eines Brandes ein Löschangriff vorbereitet werden. Eine Einsatzkraft kümmerte sich mit Sanitätsausrüstung um die angenommene verletzte Person. Weitere Feuerwehrler bereiteten alle Gerätschaften zur Befreiung der Person vor, stabilisierten das Unfallauto und simulierten den Einsatz von Rettungsschere und Rettungsspreizer. Im Vorfeld des Aufbaus fragten die Prüfer der Kreisbrandinspektion verschiedene Ausrüstungsgegenstände ab und stellten dem Gruppenführer Testfragen.
Bei der anschließenden Manöverkritik bescheinigten die Prüfer der Gruppe, die aufgrund der Anzahl die Prüfung in zwei Durchgängen ablegte, eine einwandfreie Leistung. Bis auf einen kleinen Fehler wurde die gesamte Leistungsprüfung ohne Beanstandung als bestanden gewertet. Bei der anschließenden Verleihung der Abzeichen für die Uniformen gratulierte 1.Kommandant Hans Schild der Gruppe zur sehr gut bestandenen Prüfung. Kreisbrandinspektor Günter Wambach freute sich darüber, dass in Pietling regelmäßig Leistungsprüfungen als sinnvolle Vorbereitung für die Einsätze abgelegt werden. Anschließend konnten die Abzeichen verliehen werden an Vincent Brüderl, Alena Huber, Dominik Huber, Florian Huber, Jonas Maier, Luca Maier, Felix Schnurpfeil, Valentin Stadler Lorenz Wollitzer (alle Stufe Bronze), Michael Lex und Stefan Stadler (beide Stufe Gold). Daniel Lechner, der ebenfalls der Gruppe angehört, war zur Prüfung beruflich verhindert.

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Herzlichen Glückwunsch an die Mannschaft!

09.10.21

Pandemie und Wetterextreme fordern Einsatzkräfte

Freiwillige Feuerwehr Pietling hielt Rückblick auf außergewöhnliches Jahr 2020 🚒

War schon die Corona-Pandemie eine besondere Herausforderung für die Einsatzkräfte bei den Freiwilligen Feuerwehren, so kamen im vergangenen Jahr 2020 noch Wetterextreme mit Starkregenereignissen hinzu. Das ergab in der Gesamtsumme 81 Einsätze für die Freiwillige Feuerwehr Pietling, wie erster Kommandant Hans Schild bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Gruber herausstellte.
Mit dem ersten Lockdown Mitte März kam nicht nur das öffentliche Leben, sondern auch die Übungstätigkeit zum Erliegen. Die Verantwortlichen waren gefordert, auch mit Abstands- und Hygieneregeln die Einsatzbereitschaft aufrecht zu erhalten. Noch vor Corona, Ende Februar, wurde bei einem Verkehrsunfall auf der B20 in Höhe Nilling die spezielle Ausrüstung des neuen HLF in vollem Umfang benötigt.
Das Unwetter Ende Juni führte nicht nur im Pietlinger Baugebiet Bergfeld zu massiven Überschwemmungen, sondern im ganzen Gemeindegebiet Fridolfing. An diesem Abend wurde erstmals die Führungsstelle Salzach – betrieben von den beiden gemeindlichen Feuerwehren und der Kreisbrandinspektion - unter der Leitung des zweiten Pietlinger Kommandanten Christoph Huber aktiviert, um alle Unwettereinsätze zu koordinieren und auswärtige Hilfskräfte einweisen zu können. Die Führungsstellen sind bei extremen Einsatzlagen dazu gedacht, die Integrierte Leitstelle Traunstein zu entlasten.
Neben den immer wiederkehrenden Einsätzen bei ausgelösten Brandmeldeanlagen der hiesigen Industrie- und Handwerksbetriebe wurde die Feuerwehr zu einem brennenden Müllcontainer im Bahnhof Wiesmühl, einem brennenden Traktor, einem brenneden Nebengebäude in der Ledern und einem Wohnhausbrand in Tengling gerufen. Auch 2021 ist man nach den Worten des Kommandanten schon wieder bei 60 Einsätzen angelangt. Um Vorsorge für die zu erwartenden Starkregenereignisse in den kommenden Jahren zu treffen, wurde auf Gemeindeebene ein Arbeitskreis ins Leben gerufen, berichtete Schild.
Hinsichtlich der Zahl der Aktiven ist die Pietlinger Wehr jetzt wohl auf ihrem Zenit angelangt. Sie verfügt über 96 Aktive, davon 21 Damen, und 10 Jugendfeuerwehrler, davon eine Dame. Das Durchschnittsalter beträgt 33 Jahre. Von 29 Atemschutzgeräteträgern sind 25 einsatzbereit. Elf Gruppenführer und drei Zugführer kümmern sich um die Organisation. Weil in den kommenden Jahren geburtenschwächere Jahrgänge kommen und langjährige Aktive altersbedingt ausscheiden müsse, appellierte Kommandant Schild an die Verantwortlichen in der Gemeinde, dafür zu sorgen, dass junge Leute, die eine Familie gründen wollen, auch weiterhin an ihrem Wohnort bleiben können.
Als nach dem ersten Lockdown wieder Übungen möglich waren, wurden diese vor allem innerhalb der einzelnen Gruppen abgehalten, was auch bis auf Weiteres so bleiben soll. In 36 Übungen (2019: 66) wurden Grundlagen geübt und vertieft. Das Ablegen von Leistungsabzeichen musste ebenso ausfallen wie die im März geplante Segnung des neuen TLF-4000-Fahrzeugs. Diese erfolgte dann im Herbst in ganz kleinem Rahmen. Schwierig war aufgrund der Pandemie auch die Weiterbildung an den Feuerwehrschulen. Unter strengen Vorgaben nahmen 17 Aktive an überörtlichen Lehrgängen teil. „Leider war die Situation schon vor Corona schlecht, aber jetzt besteht ein großer Rückstau an den Feuerwehrschulen, die über zu wenig Lehrer und Ausbilder verfügen“, beklagte Hans Schild.
Abschließend bedankte er sich bei allen, die 2020 mitgeholfen haben, die schwierige Situation zu meistern und einsatzbereit zu bleiben. Unterstützung und gute Zusammenarbeit gab es von Bürgermeister, Gemeinderat, Gemeindeverwaltung, Kreisbrandinspektion, BRK und Polizei. Schild freute sich, dass der „Staffelstab“ bei der Jugendfeuerwehr reibungslos von Lisa Prams auf Marco Zebhauser übergeben wurde und lobte insbesondere seinen Stellvertreter Christoph Huber, der sich „rund um die Uhr“ Gedanken zur Feuerwehr mache und „Feuerwehr lebt“.
Der neue Jugendwart Marco Zebhauser dankte seiner Vorgängerin Lisa Prams und berichtete, dass man 2020 aufgrund der Corona-Beschränkungen nicht viel unternehmen konnte. Er nannte den Wissenstest und die Aktion Friedenslicht. Aktuell gebe es zwei Jugendgruppen, wobei einige Jugendfeuerwehrler in den aktiven Dienst übertreten werden.
Übersichtlich wie gewohnt trug Kassierin Vicky Hastreiter den detaillierten Kassenbericht vor und gab Auskunft über Anschaffungen oder Ausgaben für die Jugendarbeit. Für die beiden Kassenprüfer Herbert Jäger und Sebastian Huber bescheinigte letzterer eine saubere und übersichtliche Kassenführung und schlug die Entlastung der Vorstandschaft vor, was einstimmig gebilligt wurde.
Feuerwehr-Vorstand Andreas Stadler berichtete nach dem Gedenken an die Verstorbenen, besonders an Johann Prams sen., dass dem Verein 48 Fördermitglieder und 33 passive Mitglieder angehören. Pandemiebedingt war das Vereinsleben 2020 ruhig. Während die Jahreshauptversammlung im Februar noch abgehalten werden konnte, mussten die meisten anderen Aktivitäten ausfallen. Neuland war die erste Online-Vorstandssitzung, in kleinem Rahmen konnten die Fahrzeugsegnung und das Martinifest abgehalten werden. Nachdem heuer wieder das Spanferkelessen abgehalten werden konnte, ist Stadler zuversichtlich, dass auch die Weihnachtsfeier stattfinden kann. Er dankte allen, die die Feuerwehr unterstützt haben, darunter auch die Küchendamen.
Bürgermeister Johann Schild ging in seinem Grußwort ebenfalls auf die steigenden Einsatzzahlen aufgrund von Unwettern und Starkregen ein und stellte heraus, wie wichtig viele und gut ausgerüstete Aktive sind. Er lobte die die Jugendarbeit und die gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Wehren im Gemeindegebiet und sagte, der Dienst am Nächsten sei etwas ganz Besonderes. Zu Beginn der Corona-Pandemie, als man noch nicht wusste, was da auf die Menschen zukomme, haben sich die Verantwortlichen umsichtig und vorsichtig verhalten, sagte Schild.
Dankesworte für die gute Zusammenarbeit gab es auch vom Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Laufen, Erwin Wimmer. Ehrengäste waren neben den bereits Genannten einige Gemeinderäte, Ehrenkommandant Franz Jäger und Kreisbrandmeister Hans Heinrich.

Verabschiedungen, Ehrungen, Neuaufnahmen
Mit Ludwig Obermayer und dem langjährigen Kassier Alois Maier mussten wegen Erreichen der Altersgrenze zwei überaus verdiente Aktive ausscheiden. Während Obermayer bereits im vergangenen Jahr entsprechend geehrt wurde, steht dies bei Alois Maier Pandemie-bedingt noch aus. Er bekam jedoch bei der Jahreshauptversammlung bereits ein großes Bild als erstes Geschenk, entstanden beim Feuerwehrfest 20 . Maier hat sich über 40 Jahre als Schriftführer und dann vor allem als zuverlässiger Kassier eingebracht. „Auf Dich konnte man sich immer verlassen, Leute wie Du halten die Feuerwehr zusammen“, lobte Kommandant Schild Maier, der seit 2017 auch Ehrenmitglied ist.
Ehrungen mit Urkunden und Abzeichen durch die Vorstandschaft und teils auch die Kreisbrandinspektion, vertreten durch Kreisbrandmeister Hans Heinrich, und durch Bürgermeister Johann Schild für die Gemeinde gab es für weitere langjährige Aktive. Bereits 40 Jahre dabei sind Hans Lex und Hans Prams. Auf 30 Jahre aktive Dienstzeit blickt Jürgen Schuster zurück und das „Silberjubiläum“ mit 25 aktiven Dienstjahren können Bernhard Otter, Andreas Kletzl und Franz Knittler begehen. Von den Aktiven, die 15 Jahre dabei sind, konnte nur Robert Maier persönlich vom Bürgermeister beglückwünscht werden, seine Gruppenkameradinnen waren „mit dem schönsten aller Gründe“ verhindert, wie es Bürgermeister Schild ausdrückte: Katharina Huber, Christina Veitlmeier, Verena Lenz und Christine Kraller sind nämlich alle in diesem Sommer Mama geworden.
Von der Jugend in den aktiven Dienst übergetreten sind im vergangenen Jahr Luca Maier, Jonas Maier, Vincent Brüderl, Valentin Stadler und Lorenz Wollitzer.
Besonders freuen sich die Verantwortlichen, wenn „Neu-Bürger“ sich in der Feuerwehr engagieren. Begrüßt wurden Helmut Notbichler und Jessy Schulz. Der neuen Jugendgruppe gehören Christian Schuster, Clara Lenz, Lisa-Marie Lex, Letizia Schimek und Johannes Zebhauser an.

#verein
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23.09.21

🚒 25 Jahre Jugendfeuerwehr Pietling 🚒

Familiennachmittag im kleinen Rahmen – Abends Spanferkelessen

Ein ganz besonderes und wichtiges Jubiläum konnte jetzt die Freiwillige Feuerwehr Pietling feiern. Seit 1996 gibt es in der Feuerwehr eine eigene Jugendfeuerwehr, die somit heuer seit 25 Jahren besteht. Diesen freudigen Anlass feierte man im Rahmen der Möglichkeiten in kleiner Form zusammen mit vielen Pietlingern und einigen auswärtigen Gästen.

Vor Gründung der Jugendfeuerwehr war es üblich, dass interessierte junge Männer (damals noch keine Frauen) im Alter von rund 16 Jahren der Feuerwehr beigetreten sind und von Anfang an bei den Erwachsenen mitmachten. Die unterschiedlichen Ansprüche der verschiedenen Generationen und allgemein stetig zunehmende Anforderungen an den Feuerwehrdienst bewegten gegen Ende des 20.Jahrhunderts immer mehr Feuerwehren dazu, eigene Jugendgruppen zu schaffen, in denen die Jugendlichen sorgfältig auf den späteren Einsatzdienst vorbereitet wurden.
Vor 25 Jahren war es auch in Pietling soweit, dass der damalige 1.Kommandant Franz Jäger und 2.Kommandant und jetziger Kreisbrandinspektor Günter Wambach als Jugendwart eine Jugendfeuerwehr ins Leben riefen. Viele der heutigen aktiven Feuerwehrler sind zu dieser Zeit in die Jugendfeuerwehr eingetreten, so auch die drei heutigen Kommandanten der Feuerwehr. Im Jahr 2002 wurden dann erstmalig auch junge Frauen in die Feuerwehr aufgenommen und sind heute ein fester, nicht mehr wegzudenkender Bestandteil der Pietlinger Feuerwehr.
Vieles hat sich in diesen 25 Jahren Jugendfeuerwehr gewandelt, seien es neue Jugendwarte, technischer Fortschritt oder gewandelte Anforderungen. Was seither und bis heute in der Jugendfeuerwehr gleichgeblieben ist, ist eine einzigartig vielseitige Komposition aus Spaß, Kameradschaft, Technikbegeisterung und Vorbereitung auf die Hilfe am Nächsten.
All das wurde nun zusammen gefeiert. Bereits für den Nachmittag bereitete die Feuerwehr, auch mit Unterstützung der Pietlinger Martinischützen, einige Attraktionen vor. Neben Spielen mit Holz-Bauklötzen konnten die Kinder Zielspritzen mit dem Feuerwehrschlauch, eine Rundfahrt mit dem Feuerwehrauto erleben oder mit einem Lichtgewehr schießen. Für die Eltern gabs Kaffee und Kuchen. Auch für das abendliche Spanferkelessen, zu dem das ganze Dorf eingeladen war, liefen seit den Mittagsstunden die Vorbereitungen und so drehten sich zwei Spanferkel über dem Feuer, wobei auch die Jugendfeuerwehr die „Grillmeister“ unterstützte.
Am Abend selbst fanden sich zahlreiche Gäste – Feuerwehrfrauen und -männer mit Familien, Nachbarn und Freunde, am Feuerwehrhaus ein. In einer Ansprache dankte 1.Vorstand Andreas Stadler allen Helfern und Spendern der Spanferkel und Salate. 1.Kommandant Hans Schild ließ die 25 Jahre Jugendfeuerwehr kurz Revue passieren und bedankte sich mit Geschenkkörben bei den bisherigen Jugendwarten Günter Wambach, dem langjährigen Jugendwart Franz Lenz, sowie Sepp Pallauf und Lisa Prams für ihre wertvolle Arbeit. Dem aktuellen Jugendwart Marco Zebhauser wünschte er eine glückliche Hand und viel Spaß an seiner Aufgabe. Anschließend wurden die Spanferkel gemeinsam gegessen und noch bis in die Nacht hinein gemütlich zusammen gelacht und gefeiert.

Auch heuer wurde bei der Pietlinger Feuerwehr wieder eine neue Jugendgruppe ins Leben gerufen. Interessenten und kurzentschlossene Jugendliche sind jederzeit willkommen, um die Gruppe zu verstärken 👍🏼

#jugend
#verein
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31.08.21

Erneute Hochwasserlage – Feuerwehr Pietling ganztägig im Einsatz 🚒

Fast schon emotionslos könnte man konstatieren, dass uns heuer bereits die vierte Hochwasser-/Starkregenlage und die sechste Lage innerhalb gut eines Jahres beschäftigt hat und man bereits etwas Übung darin hat. Trotzdem hatte es der gestrige Montag in sich.

Obwohl von Seiten der Wetterdienste keine rekordverdächtigen Regenmengen vorhergesagt wurden, spitzte sich die Lage bei uns und im gesamten Gemeindegebiet sprichwörtlich über Nacht zu. Weil die Böden aufgrund der nassen Vorgeschichte kein Wasser mehr aufnehmen konnte, floss jeder Tropfen Regen „irgendwo hin“ – im wahrsten Sinne des Wortes. Es bildeten sich auch abseits der Götzinger Ache, deren Pegel stetig stieg, durch den Dauerregen überall wilde Rinnsale und kleinere Bäche.

Deshalb wurden wir am Vormittag zu einem größeren Anwesen alarmiert, das bereits in der Vergangenheit Überschwemmungen erlitt und wo es nun galt, dieses vom bergseits herunterlaufenden Wasser mit Sandsäcken zu schützen – was auch gelang. Zurück am Gerätehaus bat uns ein Betrieb um Unterstützung beim Auspumpen von überschwemmten Bereichen.
Mit dem Mehrzweckfahrzeug beobachteten wir stetig den Lauf der Götzinger Ache, welche trotz des langsam nachlassenden Regens auszuufern drohte. Hier musste auch eine Verklausung an einer Brücke mit Hilfe eines Baggers beseitigt werden, um keine Verstopfung durch Treibgut zu riskieren.
Noch während wir uns zu einer der Lagebesprechungen mit der Freiwillige Feuerwehr Fridolfing, Bauhof und Gemeinde treffen wollten ereilte uns ein Brandmeldealarm in einem örtlichen Betrieb. Eine Verschmorung in einer Elektroanlage löste eine Löschanlage aus, welche zum Ablöschen führte. Wir erkundeten die Einsatzstelle unter Atemschutz und mit einem Gasmessgerät. Das nachalarmierte TLF unterstützte mit einem Sicherheitstrupp. Ebenfalls nahezu zeitgleich wurden wir zusammen mit den Kräften der Freiwillige Feuerwehr Fridolfing, die ebenfalls zahlreich im Einsatz waren, mit der Führungsstelle Salzach im Feuerwehrhaus Fridolfing alarmiert. Da sich im Bereich der Führungsstelle mehrere Einsatzschwerpunkte abzeichneten besetzten wir die Führungsstelle und unterstützten bei der Lageführung und Koordination.
Ab den Mittagsstunden zeichnete sich mehr und mehr ab, dass die Götzinger Ache auch bei uns über den Damm treten wird. Im Bereich Kelchham floss sie an zwei Stellen aus. Glücklicherweise bestand für ein gefährdetes Anwesen aufgrund einer kürzlichen Hochwasserschutzmaßnahme keine Gefahr mehr. Obwohl die Götzinger Ache mehrere Stunden ausuferte, konnten die angrenzenden Wiesen und Felder die Wassermassen gerade noch aufnehmen und wir waren froh, dass einige Stunden nach Abzug des Regens auch die Pegel wieder am Sinken waren, weshalb hier die Gefahr gebannt war.

Insgesamt waren wir an neun Einsatzstellen tätig – anschließend machten wir die Gerätschaften wieder einsatzklar. Am Abend fanden dann neben den regelmäßigen Kontrollfahrten noch zwei Übungen – Chemieschutz und Sanitäter - statt. Ein feuerwehrreicher Tag!
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Hoffentlich hat da Petrus a einsehen und des war des letzte moi💯🚒💪

Gute Arbeit! 💪🚒

25.08.21

Einsatz - Türöffnung akut 🚒

Zu einer akuten Wohnungsöffnung aufgrund einer hilflosen, gestürzten Person wurden wir heute früh alarmiert.
Wir verschafften uns Zugang über die Wohnungstüre im Obergeschoß und unterstützten bei der Erstversorgung durch Rettungsdienst und Notarzt. Anschließend musste die Person unter beengten Verhältnissen über eine Außentreppe mittels Schleifkorbtrage schonend nach unten transportiert werden.
Nach einer Stunde war der Einsatz für uns beendet 👍

#Einsatz
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Einsatz - Türöffnung akut 🚒

Zu einer akuten Wohnungsöffnung aufgrund einer hilflosen, gestürzten Person wurden wir heute früh alarmiert.
Wir verschafften uns Zugang über die Wohnungstüre im Obergeschoß und unterstützten bei der Erstversorgung durch Rettungsdienst und Notarzt. Anschließend musste die Person unter beengten Verhältnissen über eine Außentreppe mittels Schleifkorbtrage schonend nach unten transportiert werden.
Nach einer Stunde war der Einsatz für uns beendet 👍

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19.08.21

Kameradschaft

Für manche vielleicht schon ein angestaubtes Wort, für eine Feuerwehr eine essentielle Tugend und sogar Grundvoraussetzung für Zusammenhalt und erfolgreiches Handeln.
Während den Hochphasen der Corona-Pandemie vermissten wir diesen Teil, der auch unsere Feuerwehr besonders prägt, am meisten. Deshalb freut es uns umso mehr, dass wir heuer nach Einkehr einer gewissen „Normalität“ uns zu vielen verschiedenen nicht-fachlichen Anlässen treffen konnten.
Egal, ob Spalierstehen bei Hochzeiten, das traditionelle Firststehlen, Storch(auto)-Aufstellen oder ein gemeinsames Grillen– es rührt sich wieder einiges – und das ist auch gut so 💪🏼😊

In diesem Sinne gratulieren wir auch nochmal herzlich allen frisch gebackenen Müttern und Vätern, sowie verheirateten Paaren 😉🍻

#Verein
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13.08.21

Eine von vielen Übungen unserer aktiven Mannschaft derzeit - Gruppenführertraining 🚒
10 unserer Gruppenführer übten zusammen mit den Kommandanten und einigen Atemschutzträgern die Vorgehensweise bei einen Brandmelde- oder Personennotrufalarm in einem Industriebetrieb.
Im Anschluss wurde bei einem gemütlichen Grillen die Übung nachbesprochen 👍🏼

#Ausbildung
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