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20.02.24

Vergangene Woche wurden wir zu drei Einsätzen gerufen. Auf der B20 galt es, nach einem Verkehrsunfall auslaufende Betriebsstoffe zu binden. Die Kameraden der Freiwillige Feuerwehr Fridolfing unterstützten wir bei einem BMA-Alarm in einer Betreuungseinrichtung, der sich glücklicherweise als Fehlalarm herausstellte.

Nur wenige Minuten, nachdem wir wieder zu Hause und an unseren Arbeitsplätzen waren, wurden wir zu einem First Responder – Einsatz alarmiert. Weil der Rettungsdienst eine längere Anfahrt hatte, kümmerten wir uns um die zeitkritische Erstversorgung, bereiteten einen Notarzt-Zubringer vor und organisierten die Einsatzstelle.

Hier zeigte sich erneut, wie immens wichtig die erweiterte Sanitäts-Ausbildung in der Feuerwehr ist. Bei vielen Einsätzen ist es kaum vorstellbar, sie ohne unsere „Sanis“ reibungslos zu bewältigen. Sowohl unsere haupt- und nebenamtlichen Sanis, als auch alle interessierten und intern ausgebildeten Aktiven in unserer San-Gruppe leisten hier einen wertvollen Beitrag. Jeder hilft im Rahmen seines Ausbildungsstandes, das bestmögliche zu erreichen. Nicht zuletzt haben das auch zahlreiche Einsätze im vergangenen Jahr gezeigt, wo verletzte Personen erstversorgt werden mussten.

#einsatz
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Vergangene Woche wurden wir zu drei Einsätzen gerufen. Auf der B20 galt es, nach einem Verkehrsunfall auslaufende Betriebsstoffe zu binden. Die Kameraden der Freiwillige Feuerwehr Fridolfing unterstützten wir bei einem BMA-Alarm in einer Betreuungseinrichtung, der sich glücklicherweise als Fehlalarm herausstellte.

Nur wenige Minuten, nachdem wir wieder zu Hause und an unseren Arbeitsplätzen waren, wurden wir zu einem First Responder – Einsatz alarmiert. Weil der Rettungsdienst eine längere Anfahrt hatte, kümmerten wir uns um die zeitkritische Erstversorgung, bereiteten einen Notarzt-Zubringer vor und organisierten die Einsatzstelle.

Hier zeigte sich erneut, wie immens wichtig die erweiterte Sanitäts-Ausbildung in der Feuerwehr ist. Bei vielen Einsätzen ist es kaum vorstellbar, sie ohne unsere „Sanis“ reibungslos zu bewältigen. Sowohl unsere haupt- und nebenamtlichen Sanis, als auch alle interessierten und intern ausgebildeten Aktiven in unserer San-Gruppe leisten hier einen wertvollen Beitrag. Jeder hilft im Rahmen seines Ausbildungsstandes, das bestmögliche zu erreichen. Nicht zuletzt haben das auch zahlreiche Einsätze im vergangenen Jahr gezeigt, wo verletzte Personen erstversorgt werden mussten.

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31.12.23

Die Welt ist verrückt geworden – möchte man in dieser Zeit manchmal meinen. Wir hingegen wollen zum Jahresende einmal bewusst auf einige positive Dinge zurückblicken, die wir im Großen und Kleinen gemeinsam erlebt haben.

🚒 Es wurde eine neue Jugendgruppe mit vielen interessierten Mädchen und Buben gegründet

🚒 Unser neues TSF-Logistik konnte endlich abgeholt und mit einer ordentlichen Feier gesegnet werden

🚒 Wir konnten vielen Mitbürgern bei Unfällen und Bränden zur Hilfe eilen und meist Schlimmeres verhindern

🚒 Bei vielen Unwettern leisteten wir Hilfeleistung, wo auch immer nötig

🚒 Verunfallten Kameraden konnten wir bestmöglich helfen

🚒 In unzähligen kleineren und größeren Übungen bereiteten wir uns auf den Ernstfall vor

🚒 Unsere Jugendgruppen zeigten ebenfalls bei Übungen und Lehrgängen ihr Können

🚒 Es ist schön mit anzusehen, wie die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Fridolfing läuft

🚒 Unsere unverzichtbaren jungen Mütter brachten sich trotz ihrer „Doppelrolle“ hervorragend in die Feuerwehr ein

🚒 Unser Verein hat tolle Aktionen und Veranstaltungen auf die Beine gestellt

🚒 Bei den Gründungsfesten der Freiwillige Feuerwehr Fridolfing und der Musikkapelle Fridolfing wurde zusammengeholfen und trotzdem kräftig gefeiert

🚒 Auch bei den Feuerwehrfesten in der Region feierten wir zahlreich mit

🚒 Viele Kameradinnen und Kameraden haben Hochzeit gefeiert – wir durften mit dabei sein

🚒 Wir durften viele weitere schöne Momente und Augenblicke erleben

Danke!!
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Die Welt ist verrückt geworden – möchte man in dieser Zeit manchmal meinen. Wir hingegen wollen zum Jahresende einmal bewusst auf einige positive Dinge zurückblicken, die wir im Großen und Kleinen gemeinsam erlebt haben.

🚒 Es wurde eine neue Jugendgruppe mit vielen interessierten Mädchen und Buben gegründet

🚒 Unser neues TSF-Logistik konnte endlich abgeholt und mit einer ordentlichen Feier gesegnet werden

🚒 Wir konnten vielen Mitbürgern bei Unfällen und Bränden zur Hilfe eilen und meist Schlimmeres verhindern

🚒 Bei vielen Unwettern leisteten wir Hilfeleistung, wo auch immer nötig

🚒 Verunfallten Kameraden konnten wir bestmöglich helfen

🚒 In unzähligen kleineren und größeren Übungen bereiteten wir uns auf den Ernstfall vor

🚒 Unsere Jugendgruppen zeigten ebenfalls bei Übungen und Lehrgängen ihr Können

🚒 Es ist schön mit anzusehen, wie die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Fridolfing läuft

🚒 Unsere unverzichtbaren jungen Mütter brachten sich trotz ihrer „Doppelrolle“ hervorragend in die Feuerwehr ein

🚒 Unser Verein hat tolle Aktionen und Veranstaltungen auf die Beine gestellt

🚒 Bei den Gründungsfesten der Freiwillige Feuerwehr Fridolfing und der Musikkapelle Fridolfing wurde zusammengeholfen und trotzdem kräftig gefeiert

🚒 Auch bei den Feuerwehrfesten in der Region feierten wir zahlreich mit 

🚒 Viele Kameradinnen und Kameraden haben Hochzeit gefeiert – wir durften mit dabei sein

🚒 Wir durften viele weitere schöne Momente und Augenblicke erleben

Danke!!
02.12.23

Schneeeinsätze 🚒 - Verkehrsunfall mit fünf Fahrzeugen

Die Unwettervorhersage gehört sicher nicht zu den dankbarsten Jobs. Davor weiß es jeder besser und danach hat es auch jeder besser gewusst. Für uns Feuerwehren jedoch sind die Abschätzungen von großer Relevanz.
Genauso wie das heftige Unwetter am 26.August heuer, war nun auch die „Schneelage“ an diesem Wochenende gut prognostizierbar. Dank moderner Hilfsmittel und erfahrener Kameraden konnten wir uns auch dieses Mal gut darauf einstellen.
Während am Freitagnachmittag der Schneefall begann trafen sich einige Feuerwehrler zum obligatorischen Aufziehen der Schneeketten auf die Fahrzeuge. Als wäre es ausgemacht gewesen ging beim Aufziehen der letzten Ketten der Alarm und führte uns auf die B20. Dort war es bei tiefwinterlichen Verhältnissen zu einem Unfall mit fünf PKWs gekommen. Bei zahlreichen Betroffenen gab es leider auch eine schwerverletzte Person. Die Verletzten wurden durch unsere Feuerwehrsanitäter erstversorgt, ehe nach die Kräfte des Rettungsdienstes eingetroffen sind. Ansonsten waren die üblichen Maßnahmen bei einem Verkehrsunfall gefordert. Die Feuerwehr Kirchheim unterstützte uns bei der Verkehrslenkung über die TS16.

Die Bergung der verunfallten Fahrzeuge zog sich längere Zeit. Umso erfreulicher war für unsere Kameradinnen und Kameraden das Einrücken, wo die Pietlinger Dorfgemeinschaft bereits mit dem traditionellen Christbaumaufstellen im Gange war und für warme Getränke und Bosna vom Grill sorgte.
Auch am nächsten Morgen waren wir mit allen vier Fahrzeugen und rund 15 Kräften noch einige Zeit aufgrund Schneebruchs im Einsatz.

Guad is ganga 👍🏻

#einsatz
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10.11.23

Besichtigung der Schreinerei Dandl 🚒 150 Mitarbeiter 🚒 Neue große Produktionshalle 🚒 Anspruchsvolles Einsatzobjekt 🚒 Super Betrieb

#ausbildung
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04.11.23

Lehrgangsbester und null Fehler

Aktive mit Spitzenergebnissen

Jugendgruppe 2 absolviert Truppmannlehrgang – Aktivengruppe 2 legt Leistungsprüfung ab

Jeweils hervorragende Leistungen zeigten die Pietlinger Feuerwehrler bei zwei vergangenen Prüfungen.
Ein Teil der Aktivengruppe 2 um Gruppenführer Andi Schiechel legte die Leistungsprüfung „Technische Hilfeleistung“ ab. Hier musste in ausgelosten Positionen in weniger als vier Minuten ein vollständiger Aufbau zur Personenbefreiung nach einem angenommenen schweren Verkehrsunfall demonstriert werden. Ergänzend dazu waren verschiedene Zusatzaufgaben wie Gerätekunde oder Testfragen zu lösen. Über alle Aufgaben hinweg blieb die Gruppe bis zum Ende der sehr vielfältigen Prüfung völlig fehlerfrei. Bei einer kleinen Feierstunde im Anschluss verlieh Kreisbrandinspektor Günter Wambach stellvertretend für das Schiedsrichterteam die Abzeichen für die Feuerwehruniform. 1.Kommandant Hans Schild gratulierte im Namen der drei Kommandanten zum tollen Ergebnis. Er zeigte sich erfreut über den Antrieb innerhalb der Gruppe, die nun „feuerwehrtechnisch im besten Alter“ und eine „wichtige Stütze“ für die Pietlinger Feuerwehr sei.
Die Jugendgruppe 2 mit ihrem Jugendwart Marco Zebhauser nahm am dreiwöchigen Truppmannlehrgang (MTA-Basismodul) teil und hat damit einen Meilenstein in ihrer Grundausbildung hinter sich gebracht. Auch hier bestanden alle Jugendlichen mit sehr guten Ergebnissen. Quereinsteiger Andreas Schwägerl, der am Lehrgang mit teilgenommen hatte, war dabei sogar einer der beiden Lehrgangsbesten. Die Kommandanten gratulierten den Teilnehmern ebenfalls zum bestandenen Lehrgang, der nun der Grundstein für den aktiven Feuerwehrdienst ist.

Oberes Bild vom links: 1.Kdt. Hans Schild, Dominik Lechner, Sebastian Huber jun., Andreas Schiechel, Susanne Brunnmaier, Florian Obermayer, Helmut Notbichler, Florian Graßl, Thomas Jäger, Simon Niederwinkler jun., 3.Kdt. Tobias Maier, 2.Kdt. Christoph Huber

Unteres Bild von links: Jugendwart Marco Zebhauser, Andreas Schwägerl, Christian Schuster, Johannes Zebhauser, Lisa-Marie Lex, Clara Lenz

#ausbildung
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Lehrgangsbester und null Fehler
 
Aktive mit Spitzenergebnissen
 
Jugendgruppe 2 absolviert Truppmannlehrgang – Aktivengruppe 2 legt Leistungsprüfung ab
 
Jeweils hervorragende Leistungen zeigten die Pietlinger Feuerwehrler bei zwei vergangenen Prüfungen.
Ein Teil der Aktivengruppe 2 um Gruppenführer Andi Schiechel legte die Leistungsprüfung „Technische Hilfeleistung“ ab. Hier musste in ausgelosten Positionen in weniger als vier Minuten ein vollständiger Aufbau zur Personenbefreiung nach einem angenommenen schweren Verkehrsunfall demonstriert werden. Ergänzend dazu waren verschiedene Zusatzaufgaben wie Gerätekunde oder Testfragen zu lösen. Über alle Aufgaben hinweg blieb die Gruppe bis zum Ende der sehr vielfältigen Prüfung völlig fehlerfrei. Bei einer kleinen Feierstunde im Anschluss verlieh Kreisbrandinspektor Günter Wambach stellvertretend für das Schiedsrichterteam die Abzeichen für die Feuerwehruniform. 1.Kommandant Hans Schild gratulierte im Namen der drei Kommandanten zum tollen Ergebnis. Er zeigte sich erfreut über den Antrieb innerhalb der Gruppe, die nun „feuerwehrtechnisch im besten Alter“ und eine „wichtige Stütze“ für die Pietlinger Feuerwehr sei.
Die Jugendgruppe 2 mit ihrem Jugendwart Marco Zebhauser nahm am dreiwöchigen Truppmannlehrgang (MTA-Basismodul) teil und hat damit einen Meilenstein in ihrer Grundausbildung hinter sich gebracht. Auch hier bestanden alle Jugendlichen mit sehr guten Ergebnissen. Quereinsteiger Andreas Schwägerl, der am Lehrgang mit teilgenommen hatte, war dabei sogar einer der beiden Lehrgangsbesten. Die Kommandanten gratulierten den Teilnehmern ebenfalls zum bestandenen Lehrgang, der nun der Grundstein für den aktiven Feuerwehrdienst ist.

Oberes Bild vom links: 1.Kdt. Hans Schild, Dominik Lechner, Sebastian Huber jun., Andreas Schiechel, Susanne Brunnmaier, Florian Obermayer, Helmut Notbichler, Florian Graßl, Thomas Jäger, Simon Niederwinkler jun., 3.Kdt. Tobias Maier, 2.Kdt. Christoph Huber

Unteres Bild von links: Jugendwart Marco Zebhauser, Andreas Schwägerl, Christian Schuster, Johannes Zebhauser, Lisa-Marie Lex, Clara Lenz

#ausbildung
14.10.23

Ein tolles Wochenende - Zusammen anpacken - Zusammen feiern

Kirchlicher Segen für neues Logistik-Fahrzeug der Feuerwehr
Fahrzeugpark der Freiwilligen Feuerwehr Pietling jetzt komplett

Das neue Logistik-Fahrzeug „TSF-L“ der Freiwilligen Feuerwehr Pietling hat jetzt den kirchlichen Segen erhalten. Im Rahmen einer feierlichen Fahrzeugweihe mit Pietlinger und Fridolfinger Ortsvereinen, Vertretern von Gemeinde und Kreisbrandinspektion sowie Nachbarwehren und vielen Pietlingern wurde das vierte und letzte Einsatzfahrzeug der Wehr offiziell in Betrieb genommen.

Die Feuerwehr hatte das Fahrzeug Anfang Juli beim Hersteller nahe Linz abgeholt und sich in den vergangenen Wochen bereits intensiv auf mögliche Einsätze vorbereitet und auch durchgeführt, etwa bei dem heftigen Unwetter Ende August.

Die Planungen für das „Tragkraftspritzenfahrzeug-Logistik“ (kurz TSF-L) hatten bereits vor vier Jahren begonnen. Grundlage war die sogenannte Feuerwehr-Bedarfsplanung nach einem anerkannten Regelwerk, die die beiden Feuerwehren zusammen mit der Gemeinde 2017 erstellt haben. Aus den darin abgeleiteten Anforderungen, denen sich die Feuerwehren stellen müssen - zum Beispiel Betriebe, Krankenhaus, Bundesstraße, Gewässer – folgten in den vergangenen Jahren verschiedene Beschaffungen.
Um variabel Ausrüstung transportieren zu können, etwa bei unwetterbedingten Einsätzen, besitzt das neue TSF-L eine kleine Ladefläche. Zum Aufbau einer Wasserversorgung sind außerdem neben einer tragbaren Pumpe einige kleinere Ausrüstungsgegenstände untergebracht.

Bei der Fahrzeugweihe versammelten sich Feuerwehren, Ortsvereine, Vertreter der Gemeinde und Ehrengäste bei der St.-Martins-Kirche und zogen zu den Klängen der Blaskapelle Fridolfing hinab zum Feuerwehrhaus, wo sich bereits viele Einwohner beim festlich geschmückten Fahrzeug versammelt hatten.

Pfarrer Ludwig Westermeier segnete das neue Fahrzeug und bat um Gottes Schutz für die Fahrzeuge und die Menschen, die bei den Einsätzen ihren Mitmenschen helfen.

Kommandant Hans Schild betonte, es sei der Feuerwehr wichtig, mit Gottes Segen bei den Einsätzen unterwegs zu sein. Er erinnerte an den Beschaffungsprozess und die doch lange Wartezeit nach der Bestellung im Jahr 2021. „Jetzt haben wir das notwendige Handwerksgerät, um unsere Aufgaben bei möglichen Einsätzen zu erfüllen. Er dankte der Gemeinde und dem Gemeinderat sowie den Mitgliedern des Fahrzeugausschusses, die sich in vielen Stunden Gedanken über die notwendige Ausstattung gemacht haben. Schild freute sich, dass die Fahrzeugweihe wieder einmal das wunderbare Miteinander in der Gemeinde zeige und betonte:“ Das Ehrenamt hält die Gesellschaft zusammen!“

Dem pflichtete auch zweiter Bürgermeister Egon Kraus bei, der das Ehrenamt des Feuerwehrlers als eines der vielfältigsten, aber auch verantwortungsvollsten bezeichnete: „Im Ernstfall muss jeder Griff sitzen.“ Die Feuerwehrmänner und -frauen müssten über ein gewisses technisches Verständnis verfügen, wobei sich im Ernstfall jeder auf den anderen verlassen könne. „Wir als Gemeinde sind für die ‚Hardware‘ zuständig, mit der ihr dann bergen, löschen und schützen könnt.“ Das Fahrzeug kostete rund 213000 Euro.

Kreisbrandrat Christof Grundner erinnerte an die viele Mühe, die in einem solchen Einsatzfahrzeug steckt, aber die Bürger würden halt professionelle Hilfe erwarten, die mit der entsprechenden Ausrüstung erfolgen könne. „Der Klimawandel ist auch bei den Feuerwehren angekommen und wir versuchen uns optimal darauf vorzubereiten“, sagte Grundner mit Blick auf die Unwettereinsätze der vergangenen Monate. Er sah das Geld der Gemeinde gut angelegt und wünschte, dass die Kameraden immer gesund von den Einsätzen zurückkommen.

Weitere Gäste waren neben den bereits erwähnten Kreisbrandinspektor Günther Wambach und Kreisbrandmeister Hans Heinrich, Ehrenkommandant Franz Jäger und die Ehrenmitglieder Georg Schuster und Alois Maier.

Nach der Segnung wurde im Zelt zwischen Feuerwehrhaus und Spielplatz gegessen und zu den flotten Klängen der Blaskapelle gefeiert. Im Hof wurde bis spät in die Nacht die Ausstattung des neuen Fahrzeugs gezeigt und vorgeführt. Mit einem Besuch in der Bar klang für viele Gäste dieser weitere Höhepunkt im so reichhaltigen Festjahr in der Gemeinde Fridolfing.

Fridolfing im Rupertiwinkel
Musikkapelle Fridolfing
Freiwillige Feuerwehr Fridolfing

#verein
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06.10.23

„Die Unwetterlage macht den Unterschied“

2022 sehr ruhiges Einsatzjahr bei der Feuerwehr Pietling – Wieder geregelter Übungsbetrieb

„Die Unwetterlage macht den Unterschied“: Der erste Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Pietling, Hans Schild, begründete damit das sehr ruhige Einsatzjahr 2022. Weil der Rupertiwinkel im vergangenen Jahr von größeren Unwettern oder Starkregenereignissen verschont blieb, gab es für die Feuerwehr weniger sogenannte Technische Hilfeleistungen.
Die Jahreshauptversammlung im Gasthaus Gruber fand, sozusagen als Nachwirkung der Pandemiejahre, noch einmal im Herbst statt anstatt wie gewohnt am Jahresanfang. Die Einschränkungen der Jahre zuvor waren zumindest im Übungsbetrieb nicht mehr zu spüren: Die Aktiven bereiteten sich bei 46 Übungen in gut 1000 Stunden auf ihre Aufgaben im Ernstfall vor.
Die 21 Einsätze im Jahr 2022 verteilten sich auf einen Brandeinsatz, 5 Technische Hilfeleistungen, 9 Einsätze nach Alarm von Brandmeldeanlagen und sechs sonstige Einsätze.
Das „kleine Pietling“ verfügt dabei immer noch über eine große Zahl an aktiven Feuerwehrfrauen und -männer: 98 Aktive, davon 21 weiblich, und 10 Jugendliche, davon drei weiblich. Das Durchschnittsalter liegt laut dem Kommandanten bei 35 Jahren. 27 der Aktiven sind gleichzeitig Atemschutzgeräteträger, 12 Gruppenführer und drei Zugführer. Hans Schild gratulierte den drei neuen Gruppenführern Thomas Jäger, Florian Grassl und Dominik Lechner zu ihrer neuen Funktion. Großes Lob gab es auch für Jugendwart Marco Zebhauser, der den der Feuerwehrschule Regensburg den Zugführer-Lehrgang besucht hat.
Um den Nachwuchs muss es der Feuerwehr Pietling scheinbar nicht bange sein, wurde sie doch zu vielen „Einsätzen“ zum Storchaufstellen gerufen. Kommandant Schild verband dies mit seinem jährlichen Appell an die politische Gemeinde, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass junge Leute auch weiterhin im Ort leben und eine Familie gründen können. Neun Buben und Mädchen wurden neu in die Feuerwehr aufgenommen (siehe Kasten).
In seinem Rückblick erwähnte Kommandant Schild auch den lehrreichen Übungstag an der Feuerwehrschule in Geretsried, bei dem verschiedene Einsatzszenarien geübt wurden. Die Wehr beteiligte sich außerdem an der bayernweiten Spende von Ausrüstungsgegenständen für Feuerwehrkameraden in der Ukraine.
Außerdem wurden zwei „Urgesteine“ der Pietlinger Feuerwehr in den Ruhestand verabschiedet: Der langjährige Kassier Alois Maier und Ehrenkommandant Franz Jäger. Letzterer hatte sich zum Ausklang seiner aktiven Zeit noch einmal ein gemeinsames Leistungsabzeichen mit Weggefährten gewünscht, das denn auch gewohnt professionell abgehalten wurde. Bei zwei schönen Abschiedsfeiern standen nicht nur die Geehrten im Mittelpunkt, sondern auch das Ehrenamt, das sie über Jahrzehnte ausgeübt haben.
Abschließend gab der Kommandant einen Aus- bzw. Überblick auf das schon fortgeschrittene laufende Jahr. Der Übungsbetrieb in Gruppen habe sich bewährt und soll beibehalten werden. Schild dankte allen, die die Arbeit der Feuerwehr unterstützen und begleiten, und allen Aktiven für ihren ehrenamtlichen Dienst.
Jugendwart Marco Zebhauser berichtete über die Aktivitäten des Feuerwehrnachwuchses. Im Mittelpunkt stehen die Übungen der jetzt drei Gruppen, die regelmäßig stattfinden. Darüber hinaus gibt es Aktionen wie das Christbaum-Einsammeln, die Aktion Friedenslicht oder den jährlichen Wissenstest. Auch eine Weihnachtsfeier und Freizeitaktivitäten gehören zum Programm. Demnächst, so Zebhauser in seiner Vorschau, startet ein MTA-Lehrgang. Der Jugendwart freute sich über die neue Gruppe, die mit Eifer gestartet sei.
Begonnen hatte die Versammlung mit der Begrüßung durch Vorstand Andreas Stadler und dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder Sebastian Huber und Adi Maier (Ehrenmitglied). Stadler berichtete anschließend von einem regen Vereinsleben zusätzlich zum Übungsbetrieb und den Einsätzen. 2022 konnten nach der Corona-Pause wieder die ersten großen Feste stattfinden und wurden auch gerne besucht. Neben den Feuerwehrjubiläen fanden das Trachtenfest in Fridolfing und andere Feste wie Open Air und Dorffeste statt. Bei Letzteren habe man nicht nur den Zusammenhalt gepflegt, sondern mit eigenen Ständen auch die Vereinskasse aufgebessert.
Stadler erinnerte weiter an die Gemeindemeisterschaften, das Stadtradeln, das Grillfest, das ein oder andere Firststehlen und die freudigen Ereignisse Storchaufstellen und Spalierstehen bei Hochzeiten. „Ich bin stolz auf unser gutes Vereinsleben“, freute sich Stadler und dankte abschließend allen, die dazu ihren kleinen oder größeren Beitrag geleistet haben.
Kassenwartin Vicky Knittler listete in ihrem Kassenbericht detailgenau auf, wofür Geld ausgegeben wurde – von Ausrüstung über Kleidung bis hin zu Büromaterial oder Bewirtungsaufwand. Sebastian Huber, der zusammen mit Herbert Jäger die Kasse geprüft hatte, bescheinigte Knittler eine saubere und übersichtliche Kassenführung und schlug die Entlastung der Vorstandschaft vor, die dann auch einstimmig gewährt wurde.
Zweiter Bürgermeister Egon Kraus lobte in seinem Grußwort für den erkrankten Bürgermeister Johann Schild den Zusammenhalt bei der Pietlinger Wehr: „Bei Euch passt alles!“ Stolz sei er insbesondere darauf, wie bei den Einsätzen – und vermehrt auch Unwetterereignissen – zusammengearbeitet werde, auch mit den Fridolfinger Kameraden. Er sprach über den gemeindlichen Arbeitskreis Katastrophenschutz, in dem sich die Verantwortlichen von Gemeinde und Hilfsorganisationen auf Unwetter und andere Katastrophen vorbereiten. Die Bürger würden das Engagement der Wehren sehr zu schätzen wissen und Lob hatte Kraus auch für die Jugendarbeit parat: „Die Jugend ist die Basis für alles!“
Auch Kreisbrandinspektor Günther Wambach sprach die zunehmenden Wetterkapriolen an, auf die man sich bei der Kreisbrandinspektion und den Feuerwehren vorzubereiten versuche. Aber auch mögliche Engpässe in der Stromversorgung oder ein „Blackout“ seien Krisenszenarien, gegen die man gewappnet sein will. Enrico Weinreich als Vertreter der Polizeiinspektion Laufen lobte die gute Zusammenarbeit mit den heimischen Feuerwehren, die mit ihrer Technik und „Menpower“ wichtige Helfer der Polizei seien.
Thomas Jäger, der neue Vorsitzende der Pietlinger Dorfgemeinschaft, dankte im Namen der Pietlinger für die gute Zusammenarbeit und wünschte sich: „Helf ma weiter zamm!“

Ehrungen, Neuaufnahmen, Verabschiedungen

Im Laufe der Versammlung wurden eine Reihe von Mitgliedern für 10, 20 und 40 Jahre passive Mitgliedschaft geehrt. Als „Späteinsteiger“ ließ er sich von seinen Kindern für den Feuerwehrdienst begeistern, jetzt ist er schon 10 Jahre aktiv dabei: Alois Stadler ist nicht nur unmittelbarer Nachbar zum Feuerwehrhaus und schnell bei Übungen wie Einsätzen da, sondern auch ein Vorbild für jüngere Kameraden, wie Kommandant Schild lobend erwähnte.
Mit der Fridolfinger Ehrennadel in Bronze wurden Feuerwehrmänner und -frauen ausgezeichnet, die seit 15 Jahren aktiv dabei sind: Andreas Kraller, Silvia Lex, Lisa Prams, Nico Obermayer und Andreas Stadler. Für sage und schreibe 40 Jahre aktiven Dienst wurde Stefan Kraller mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen nachträglich geehrt, weil der bei der Ehrung im Landratsamt verhindert war.
Neu in die Feuerwehr aufgenommen wurden Samuel Brüderl, Lukas Gal, Rupert Dandl, Robin Gal, Simon Schweiger, Sophie Herbst, Raphael Lechner und Theresa Fellner sowie als „Späteinsteiger“ Andreas Schwägerl.
Ihren aktiven Dienst beendet haben Franz Jäger, Jakob Knittler, Verena Gruber (Lenz), Josef Pallauf jun., Ludwig Sigl jun., Alexander Speigl und Veronika Stöger (Niederwinkler).

#verein
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